störtebekers

Auftritte 2020




(kein) Auftritt
"Bummelsonntag" im "SCS - Keller"
22. März 2020


Da diese Aufführung im Seemannskeller stattfindet, ist es für uns so was wie ein Heimspiel. Der Auftragsgeber für dieses Seemannskeller-programm: Die „Guggemusig - Messingkäfer.“ Leider, der Fasching war schon vorbei, noch bevor er überhaupt begonnen hatte. Jedes Jahr können wir tausende von Besuchern aus China in der Schweiz begrüssen. Heuer besuchen uns aber nur wenige Gäste aus Fernost. Der Coronavirus welcher in ihrem Land wütet hat auch Europa erreicht. Morgenstreich und die Cortège sind abgesagt. Der Bummelsonntag, Abschluss der „drei schönsten Tage“ macht also kaum mehr Sinn. Dass einige der Aktiven die den unheilbaren Virus, aber nicht den von China, intus haben, sich schon wieder mit Planung der „Nächsten“ beschäftigen, erklärbar. Wer sich mit der Zukunft auseinander setzt, kann die Gegenwart ausblenden.

Einige wollen sich aber den Bummelsonntag nicht auch noch verbieten lassen.
Also warten wir ab, bis wir wissen wie`s dann wirklich ablaufen soll.

Soo jetzt weiss ich`s.
Der Coronavirus hat gesiegt. Alle die kein Fieber oder ein anderes Unwohlsein verspüren, werden enttäuscht sein. Als ein kleines Zückerchen verspricht man, nächstes Jahr soll alles wie heute geplant – nachgeholt werden. Eine kühne Prognose, wenn man bedenkt was alles passieren kann, ein Jahr ist lang.
Fazit: Eine Fasnacht zum Vergessen
Text: Kurt
Homepage Werner


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(kein) Auftritt
Alters-und Pflegeheim St. Elisabethen
14. März 2020


Schlappe vier Wochen und schon ist der Nächste angesagt. Gemeint ist der Auftritt im Altersheim St. Elisabethen. Da wir diesmal in ungezwungener Formation und zu günstigeren Konditionen, wie wir sie für solche Institutionen vorsehen, auftreten wollen - ist „Stauer“ angesagt. Die reservierte Zeit, Samstag 14.März, zwischen 14.00 – 17.00 Uhr.

Hier sind wir schon des öfteren aufgetreten. Das Besondere an dieser Aufführung, wenigstens zwei unserer Sänger wenn nicht mehr hätten, rein altersmässig, mit den Heimbewohnern konkurrieren können. Ich schreibe nicht gerne über mich selbst, also dann ab zum Wesentlichen.

Das Coronadebakel hat auch vor dem Chörli nicht halt gemacht. Ein Chörlimitglied musste zur Abkärung ins Spital. Die Probe, gemeint ist damit immer die Gesangsprobe, vom 11.03. ist abgesagt. Unser Auftritt im Alters - und Pflegeheim St. Elisabethen vom 14. März ist gestrichen. Ob die darauf folgende Probe, eventuell sogar unser Kellerauftritt am Bummelsonntagabend, mit der Fasnachtsclique über die Bühne geht, - ist im Moment noch offen.

Wie ich feststellen kann, seid ihr in der Zwischenzeit auch von Pitt orientiert worden.
Liebe Gesangskollegen, Chörlianer, Seemänner und sonstige Leser, wie ihr sieht, man kann auch noch etwas schreiben wenn es nichts zu schreiben gibt.
Text: Kurt
Homepage Werner







Auftritt
12. Februar 2020 Globus – Reisen
“Kundenanlass“

Museum Verkehrsdrehscheibe Schweiz
„und unser Weg zum Meer“


Mit diesem Anlass hat nun unser Auftrittsjahr 2020 begonnen.

Da der Auftritt im Museum, das nur einige Minuten von unserem Keller liegt, stattfindet, war klar wohin wir uns nach erfülltem Programm verdrücken würden, sofern das Restaurant „Schiff“ das noch näher liegt, nicht bevorzugt wird.

Die Order lautete: „Bühnenbereit 18.00 Uhr und die Präsentzeit, bis ca. 20.00 Uhr.“ Also auf gut deutsch, vor Ort 17.30 Uhr und wie abgesprochen in blauem Tenue.

Die zu singenden Shanties und Seemannslieder wurden von Othmar allen gemailt, somit sollte nach Adam Riese nichts mehr schief gehen. Den Anfang machten wir mit unserem Namen – nämlich: „ Der Störtebeker ist unser Herr.“ Nach Molly Malone und dem John Kanaka hatten wir den ersten Teil schon geschafft.

Nach ca. einer Stunde, es kann auch etwas länger gewesen sein, nahmen wir den zweiten Block in Angriff, beginnend mit: „Heut geht es an Bord.“ Bis es aber so weit war, sassen wir in unserem Umkleideraum. Hier waren schon eingeklemmte Brötchen, Wasser, und wer Bier bevorzugte, dann eben Weizensaft bereitgestellt. Das Meeting, die Sitzung oder was immer mit Kundenanlass gemeint war, ging im Museum über die Bühne. Somit war ein Museumsrundgang nicht möglich. Einige vom Chörli die auch tatsächlich zur See gefahren waren, hätten vielleicht ganz gern das Modell ihres Lieblingsschiffes, sofern es dies überhaupt gab, besucht. Ein Wiedersehen welches sicher an den Gefühlsknospen genagt hätte, verkörperten sie doch einen Teil unserer Jugendzeit, halt eben: „Neugierig, abenteuerlustig und etwas verrückt.“

Nach drei, vier weiteren Liedern/Shanties, zum Abschluss das „Rolling home, aber erst mal die Ode“ von René an die, auf See Verstorbenen „Kaphoorniers.“ Gemeint sind natürlich nur die, welche es seinerzeit mit den Segelschiffen geschafft hatten. Dass keine Zugabe verlangt wurde – hat nicht nur Pitt, sondern auch mich überrascht. Normalerweise wird Pitt`s Ansage vom „letzten Chorlied bzw. Shanty“ ganz einfach überhört und es werden noch Zugaben verlangt. Es wird einfach applaudiert bis wir klein beigeben, und das tun wir relativ schnell - sind wir doch auf solche Wünsche gut vorbereitet. Nach unserem Auftritt war der Abend aber beileibe noch nicht vorbei. Elisabeth hatte Geburtstag und das ganze Chörli zu einem Umtrunk eingeladen. Aber, als wäre das nicht schon genug, es gab auch noch etwas für zwischen die Zähne. Wie und was im Seemannskeller sonst noch über die Bühne ging, entzieht sich meiner Kenntnis – ich musste nach Hause, mir war „Hundselend.“ Hoffentlich ging der Abend in einer aufgeräumten Stimmung zu Ende.

Noch ein kurzes Resümee über den Abend: „Nach meiner Einschätzung war alles Paletti – also alles OK“

Fotos: Leider keine.
Text: Kurt
Homepage Werner