störtebekers

Auftritte 2018




Auftritt 26. Mai 2018

Elisabethenheim – Allmendstrasse 40







Gott sei Dank wurden Röbi und ich von Heinz abgeholt. Ich hätte das Altersheim oder Tagesstätte alleine nie gefunden. Wir hatten schon Auftritte in zwei Altersheimen. In Welchem würde unser Auftritt stattfinden? Oder gibt es etwa noch ein Drittes? Langsam wird es schlimm mit mir, aber dies ist ein anderes Thema. Jedenfalls waren wir zur Zeit vor Ort. Wer nicht uniformiert kam und das waren die Meisten hatte die Möglichkeit, es jetzt zu tun. Die Lieder und Shantys welche wir singen wollten, hatten wir schon an der Mittwochprobe bestimmt und am Freitagmorgen von Othmar per Mail zugestellt bekommen. Zwei Gesangsblöcke sollten es werden mit jeweils sieben Vortragsstücken. Wahrscheinlich würde es auch noch Zugaben geben. Startbeginn war auf 14.00 Uhr angesagt. Nachdem man sich ins Kostüm gequält hatte, kam einer auf die Idee das blauweiss-gestreifte Leibchen doch besser wegzulassen und nur die Uniformbluse zu tragen – von wegen der Hitze. Also dann „raus“ aus den Klamotten – und andersrum wieder rein in die Klamotten. Das Leben auf See war nie einfach – aber wie man sieht, an Land genau so wenig. Zur angesagten Zeit hatten wir angefangen mit „Der Störtebeker ist unser Herr.“ Es war eine Sauhitze, speziell für die welche in der Sonne standen, und das waren wir unisono.







Pitt unser Speaker war krankheitshalber Abwesend, deshalb machte Markus Tresch den Speak mit der Auflage, dass jeder Shantyman noch einige Worte zu seinem Song sagen würde. Es hatte wunderbar geklappt. Wir hatten den ersten Block schwitzend aber souverän überstanden – sollten aber nach einer Viertelstunde schon die zweite Hälfte mit nochmals sieben Lieder vom Stapel lassen – beginnend mit „Heut geht es an Bord.“ Man sieht, alle vom Chörli sind tropentauglich, keiner ist aus den Schuhen gekippt. Der Schluss „Das Friesenlied“ wurde der Hitze wegen ohne Aufforderung zum schunkeln gesungen, was nicht heisst dass es die Saylor's nicht taten.










Kurt


*********************************************************



Auftritt 25. + 26. April 2018

BKB PS – Versammlung



Schon wieder einen Auftritt und dies gleich im Doppelpack. Das erste Datum signalisiert aber nur die Generalprobe. Das hatten wir noch nie. Nach einem Regieplan wird der ganze Ablauf der Aufführung minutengenau geplant. Selbst die Zeit des zu erwartenden Applauses ist kalkuliert. Wir sind nur eine von vielen Programmpunkten. Unsere effektive Vorführungszeit beträgt gerade mal vier Minuten. Das hört sich etwa folgender- massen an: „Abgang, mit klatschen der Gäste, bei gleichzeitigem Auftritt der nächsten Gruppe.“

In den vier Minuten der geplanten Zeit sollen wir die Lieder „A long Time ago“ und „Nordseeküste“ singen.

Wenn ich bedenke, dass unser Dirigent uns oft anmotzt – wir sängen zu schnell – wie sollen wir`s dann schaffen?

Nach zwei Durchläufen dann - die Regiesitzung.







Auch eine Verpflegungspause nach dem ersten Durchgang war einprogrammiert, das fand ich nobel.

Die längste Zeit verbrachten wir mit warten.Bis jeder Verein sein Programm abgesungen- abgespielt – abgetrommelt hatte verging Zeit. Es mussten auch jedesmal die Mikrophone neu gestellt und gerichtet werden.

Nach 22.00 Uhr war Schluss. Erst aber musste noch das gesamte Ensemble das „Basel am mim Rhi“ singen.

Wir wurden mit Dank entlassen mit dem Hinweis, dass morgen unser grosser Tag sei.

Ich nehme an die Generalprobe ist geglückt. Ich selber könnte kein Urteil abgeben da ich nur unseren kleinen Auftritt benoten könnte. Ob nachstehender Spruch stimmt - weiss ich also nicht.

„Verkachelte Generalprobe – glänzende Premiere.“




Donnerstag, 26. April (Aufführungstag)

Heute mussten wir schon eine Stunde früher, 17.30 Uhr, in weisser Uniform vor Ort sein. Heute sollte ja die Premiere stattfinden. Einige der Störtebekers kamen schon im weissen Tenue an, die meistem aber zogen sich erst vor Ort um. Wir hatten auch noch die Gelegenheit zu einem Drink.









18.45 Uhr sollte es dann losgehen. Trotz der vielen Gruppen lief das Programm pünktlich und sauber ab. Der grosse Aufführungssaal war randvoll. Unser Vortrag kam bei den Zuhörer gut an, natürlich auch alle anderen Darbietungen. Nach 20.00 Uhr und dem etwas abgeänderten „Basel am mim Rhi“ war die ganze Geschichte auch schon wieder Vergangenheit.

Jetzt wurden die Gäste zum Essen geladen. Auch die involvierten Vereine und Gruppen wurden aufgefordert am Essen teilzunehmen. Da ich keinen Hunger hatte und den vollen Speisesaal sah, habe ich mich, mit einigen Freunden vom Chörli zu einem Drink in einer Beiz entschlossen. Anschliessend nach Hause und raus aus den Klamotten.

Kurt


*********************************************************



Auftritt 16. April 2018

Sächsi-lüüte Zürich.

„Basel als Gastkanton“

09.50 Uhr Treffpunkt Mustermesse in weissem Tenue. Ein spezieller Hinweis für Stadtunkundige „ 2er-und 6er Tram bis Mustermesse weil hier unser Car startet. Es hatte wunderbar geklappt. Einige waren sogar so früh, dass es noch zu einem Kaffeeschwatz im MUBA-Bistro reichte. Als dann die Zeit gekommen war zum Bus zu gehen wurde bemerkt, dass Markus Müller noch fehlte. Jemand hatte erzählt, dass er ihn beim Badischen-Bahnhof auf einer Bank hatte sitzen sehen.

Also machte sich Mike auf den Weg um den Verlorenen zu suchen. Suche erfogreich abgeschlossen.

Der Car mit der Nr.12 sollte für unsere Hin- und Rückreise besorgt sein was er in vorbildlicher Weise auch tat. Herzlichen Dank für diesen Service,- so macht Reisen Spass. Stresslos erreichten wir Zürich.

Der Weg zum Lindenhof war allerdings ein kurzes aber happiges Stück bergauf. Da der Bus hier keine Parkmöglichkeit hatte, mussten wir es zu Fuss angehen. Hier sollten wir dann in einem Zelt unser Mittagessen kriegen. Vorher hiess es allerdings warten. Noch etwas zum Wetter: „Es war trocken aber saukalt.“





"Uniformen sind korrekt getragen und sind sauber."


"Mögen wir diese schwere Last."


"Wir sind bereit. Es kann losgehen."

Später sassen wir dann auf einem Wagen mit Pferdegespann, - nach abermaligen Warten gings dann los. Jetzt konnten wir loslegen – ich meine mit singen. Die Zuschauer lachten, winkten und applaudierten. Wenn man so gut ankommt – das motiviert. Nun, als wir am Sechselüüteplatz ankamen gings zu wie wir es alle Jahre vom Fernsehen her kennen. Die Reiter mit ihren Standarten preschten um den Feuerhaufen und nach dreimaligen Umritt kam die nächste Gruppe.

Dem Böögg, das muss ich noch erwähnen, platzte der Kopf nach 21 Minuten und ca. 12 Sekunden. Jetzt wissen wir der Sommer wird recht durchzogen. Sollte ich mich um eine Minute vertan haben, ändert das nicht viel am Wetter.

Anschliessend gings zurück auf den Lindenhof.





"Gute Fröhliche Stimmung."


"Singen und Winken, das kam gut an."


"Auf dem Sechsi-Lüte-Platz-"



"21Min. und 31 Sek., dann fällt der Kopf."



"Spannung kommt auf."


"Werden mich die Zürcher wohl verstehen ? "





"Ein toller Auftritt im vollbesetzten grossen Zelt."

Pitt, der nur unsere Lieder und Shantys ansagen wollte, wurde von der guten Stimmung im Zelt überrascht und machte nun doch etwas mehr als nur die Liederansage.

Später dann gings wieder nach Hause. Es war ein schöner Tag und ein guter Auftritt.

Das Resümee: „Es ist nicht nötig, dass wenn man in Zürich ist, den nächstbesten Zug nach Hause nehmen soll, wie immer gesagt wird, im Gegenteil man kann sich auch hier köstlich amüsieren.

Kurt


************************************************



Dreharbeiten TV DRS, Aeschbacher-Spezial, Schiff Ahoi

Dienstag, 20. März 2018





Kurt Aeschbacher wechselt im neusten "Aeschbacher Spezial" seinen Moderationsjob im Studio und schlüpft in den Rheinhäfen Basel ins Matrosenkostüm.

Hier packt er mit an und löscht die Containerladung, hievt mit dem Kran Schwergut in die Höhe, kontrolliert zusammen mit der Schifffahrtspolizei den Bootsverkehr, sucht nach Ungeziefer im angelieferten Getreide, überwacht den Rhein mit dem Hafenmeister, serviert den Apéro auf dem Luxusschiff und trifft die Seebären des Basler Seemannschors.

Aeschbacher will die Schweizerischen Rheinhäfen näher kennenlernen und dem Schweizer Fernsehbublikum zeigen wie wichtig und wertvoll dieser Umschlagplatz ist für die Schweiz. Etwas das immer mehr vernachlässigt wird (Pers. Anmerk. )

Aeschbacher fährt auf dem Containerschiff "Grindelwald-Mürren" mit Ton Smits.





Im Hafenbecken trifft er Alfred Müller, der seit 20 Jahren in der Hafenrevierzentrale für alle Schiffsbewegungen zwischen Basel und Rheinfelden verantwortlich ist.

Mit der Schifffahrtspolizei und Andreas Egger geht es danach auf Kontrollgang.

Kurt Aeschbacher schaut im Auhafen in Muttenz dem Kranführer Sasa Radulovic hoch über dem Boden über die Schultern.

Im Bernoulli-Silo testet der Talkmaster zusammen mit Silochef Marco Sidler das angelieferte Getreide.

Und für uns als Höhepunkt das Interwiev mit Pitt und dem Shanty "Heut geht es an Bord".

Diesen Song haben wir vor dem Luxusschiff Antonio Bellucci, in der Kälte am Klybeckquai, rauf und runter gesungen.


Und dann heisst es "Leinen Los!" Als Kurt Aeschbacher auf dem Luxuspassagierschiff Antonio Bellucci einschifft.

Wer mehr zu diesem Thema sehen will, siehe "Aeschbacher Spezial - Schiff Ahoi" TV SRF.
ps